
Vollklimagerät Smart:
Kompakt in Konzeption und Kosten
Unser Ziel war es, ein Vollklimasystem zu entwickeln, das bei der Auslegung, bei der Behandlung und im Betrieb so funktioniert, dass die gegenläufigen Anforderungen an Frischluftrate und Kühllast getrennt gesteuert werden können. In den zu versorgenden Raum soll die behandelte Luft so eintreten, dass sie allen an sie gestellten Anforderungen gerecht wird.
Wir ließen uns von der Maxime leiten, dass es unwirtschaftlich und problematisch ist, hohe Kühllasten mit dem Trägermedium Luft zu „transportieren“. Diese bei herkömmlichen Klimaanlagen genutzte Lösung führt aufgrund der erforderlichen hohen Luftmengen zu einem großen Raumbedarf für das eigentliche RLT-Gerät und für die Luftkanäle. Daraus folgen natürlich zusätzliche Kosten und ein erhöhter Installationsaufwand.
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Mit unserem SMART-System hingegen verlagern wir den Großteil der notwendigen Kühlleistung direkt in die zu klimatisierenden Räume. Hierfür haben wir hocheffektive Deckenkühler entwickelt, die das Trägermedium Wasser nutzen und mit sehr geringen Luftmengen eine angenehme Klimatisierung ohne Beeinträchtigung der Behaglichkeit für Personen im Raum schaffen.
Aufgrund der nur geringen erforderlichen Luftmengen können wir auf die Beimischung von Rückluft verzichten und führen den Räumen ausschließlich frische Außenluft zu. Die zu transportierenden Luftmengen verringern sich somit bei Anwendung des neuen HANSA-Klimasystems auf ein Viertel gegenüber herkömmlichen Anlagen. Dabei wird soviel Energie eingespart, dass die Wärmerückgewinnung nachrangige Bedeutung erhält. Es gilt: Energie nicht zu verbrauchen ist die beste Wärmerückgewinnung! Für die Auslegung unserer Anlagen ergeben sich neue Optimierungspotentiale, weil sie sich auf einen „Luftmengenrest“ konzentrieren können. Sie werden noch effektiver und kosten trotzdem erheblich weniger.
Am Ende steht eine neuartige technische Lösung für die Raumklimatisierung, deren Vorteile für Ihren speziellen Anwendungsfall Sie am besten erfassen können, wenn Sie unsere Systemdarstellung im Produktkatalog Seite für Seite nachvollziehen. Sollten Sie anfänglich noch skeptisch oder zurückhaltend sein, wird Ihre Stimmung im Verlaufe der Lektüre in Begeisterung umschlagen.
Weitere Informationen
Smart-Zentralgerät Galerie


Deckenkühler Smart UH 15/3
Hinweise zum Strömungsverhalten Smart I
Das Strömungsverhalten des Smart I ist anhand des vorstehenden Schemas gut erkennbar. Die Primärluft tritt mit hoher Geschwindigkeit aus und induziert auf der linken unteren Seite Raumluft, auf der rechten oberen Seite gekühlte Sekundärluft. Alle drei Luftströme vermischen sich ideal auf kürzestem Wege zu einer angenehmen Temperatur und Strömungsgeschwindigkeit und werden – behaglich konditioniert (kühl und trocken) – dem Raumnutzer zur Verfügung gestellt.
Die Strömungsrichtung im deckennahen Bereich bewirkt mit äußerst niedrigen Luftgeschwindigkeiten im Aufenthaltsbereich eine Raumwalze und durchspült kontinuierlich den gesamten Raum. Die Raumwalze und das Induktionsverhalten stellen sicher, dass der Nutzer im Aufenthaltsbereich keinen Zugerscheinungen ausgesetzt ist. Zwar wird der Primärluftstrahl mit hoher Geschwindigkeit eingebracht, jedoch nimmt die Geschwindigkeit sehr schnell durch das hohe Induktionsverhalten ab.
Der Primärluftstrahl bewirkt aber auch einen Unterdruck unterhalb des Konvektors und wirkt so als zusätzlicher Treibstrahl für die Sekundärluftmenge. Ein Ventilator ist deshalb für die Sekundärströmung nicht erforderlich. Das System zeichnet sich auch deshalb durch äußerst geringe Geräusche aus und ist bei entsprechender Primärluftbestimmung für den Nutzer kaum wahrnehmbar.

Vorteile im Heizfall
- Rückgewinnung der Wärmeenergie > 80 %
- Feuchterückgewinn
- Nur äußerst geringe Nachheizung erforderlich
- Wesentliche Verkleinerung der Kesselleistung
- Niedriger Energieverbrauch
Vorteile im Kühlfall
- Hoher Kälterückgewinn
- Hohe Kälteleistungen bei kleinen Luftmengen
- Erhebliche Vorentfeuchtung
- Wesentliche Verkleinerung der mechanischen Kälteanlage (> 40 %)
- Wesentlich geringere elektrische Anschlusswerte
- Geringere Spitzenleistung durch Vorkühlung und Vorentfeuchtung
- Stark reduzierter Stromverbrauch
- Reheatsystem für autarke Nachheizung im Entfeuchtungsfall
Besonderheiten
- vollkommen autark arbeitendes System
- integrierte Kaltwassererzeugung für die Versorgung von zusätzlichen Kühleinrichtungen
(z. B. Smart-Deckenkühler oder Kühldecken etc.) - gesamtheitliches System mit integrierter Kältetechnik, Regeltechnik, Steuerung,Verkabelung und Verdrahtung, hydraulische Verrohrung mit Pumpen und Ventilen etc.
