Blue Line RLT-Geräte

Individuelle Lüftungs- und Vollklimageräte für anspruchsvolle RLT-Aufgaben

Blue Line steht für individuell konfigurierte Lüftungs- und Vollklimageräte in bewährter HANSA Qualität. Die Geräte werden projektspezifisch ausgelegt und innerhalb der geltenden Normen und Richtlinien für die jeweilige Klimatisierungsaufgabe optimiert.

 

Unterschiedliche Systeme zur Wärmerückgewinnung sowie Funktionen zum Filtern, Heizen, Kühlen, Be- und Entfeuchten können individuell kombiniert werden. Auch integrierte Kälte- und Wärmepumpentechnik sowie die komplette Mess-, Steuer- und Regelungstechnik können Bestandteil des Gerätes sein.

 

Mit Luftleistungen bis 65.000 m³/h – und darüber hinaus projektindividuell entsprechend der Randbedingungen – deckt Blue Line ein breites Spektrum von der Gebäudeklimatisierung bis zu anspruchsvollen Industrie- und Prozessanwendungen ab.

Blue Line auf einen Blick

MerkmalBlue Line RLT-Geräte
GerätekonzeptIndividuell konfigurierte Lüftungs- und Vollklimageräte
GeräteabmessungenProjektspezifisch entsprechend Luftleistung, Komponenten und Einbausituation
LuftleistungBis 65.000 m³/h, darüber hinaus projektindividuell entsprechend der Randbedingungen
LuftbehandlungFiltern, Heizen, Kühlen, Be- und Entfeuchten
EnergierückgewinnungPlatten-, Gegenstrom-, Doppelplatten- und Rotationswärmeübertrager, Accubloc sowie Kreislaufverbundsysteme
KältetechnikExterne Kälteversorgung oder integrierte Kälteanlage
WärmepumpenbetriebReversibles Heizen und Kühlen je nach Anlagenkonzept
GehäusequalitätJe nach Ausführung bis T2 / TB1 / D1(M) / L1(M)
KorrosionsschutzProjektspezifisch bis C5-H, Edelstahl- und Aluminiumausführungen möglich
AufstellungInnenaufstellung, Außenaufstellung oder Dachzentrale
Regelung & AutomationEigene MSR-, DDC- und Schaltschranktechnik
Sonderausführungenu. a. Hygieneausführung, individuelle Sektionsteilung und Sonderabmessungen, ATEX

Blue Line Ausführungen – passend zur RLT-Aufgabe

Blue Line lässt sich mit unterschiedlichen Konzepten zur Wärme- und Energierückgewinnung konfigurieren. Welches System eingesetzt wird, hängt unter anderem von Luftmengen, energetischen Anforderungen, Platzverhältnissen, Druckbedingungen und der erforderlichen Trennung der Luftströme ab.

Darüber hinaus stehen mit ASB+ eine Lösung zur indirekten adiabaten Kühlung und mit Blue Line Hy eine spezielle Ausführung für hygienisch sensible Anwendungen zur Verfügung.

Eine kurze Begriffsklärung:

PT: Kreuz-/Kreuz-Gegenstrom
DPT: Doppelplattenwärmeübertrager aus zwei hintereinandergeschalteten PT
GS: Gegenstromprinzip · hohe Rückgewinnung · platzoptimierte Bauweise

 

Plattenwärmeübertrager ermöglichen eine effiziente Wärmerückgewinnung bei guter Trennung von Zu- und Abluft. 

Bei Blue Line stehen dafür unterschiedliche Bauformen zur Verfügung, die entsprechend der erforderlichen Rückgewinnung, Luftleistung, Einbausituation und weiteren Projektanforderungen ausgewählt werden.

Blue Line PT und DPT arbeiten mit Kreuz- bzw. Kreuz-Gegenstrom-Plattenwärmeübertragern. Als statische Systeme kommen die Wärmeübertrager ohne bewegliche Teile aus und sind unter Auslegungsbedingungen besonders robust. Zu- und Abluft werden durch die Platten voneinander getrennt geführt. Doppelplattenwärmeübertrager bilden zudem die technische Basis für Blue Line ASB+ mit indirekter adiabater Kühlung.

Blue Line GS nutzt Gegenstromwärmeübertrager. Diese Bauform verbindet eine hohe Wärmerückgewinnung mit vergleichsweise geringem Platzbedarf und ermöglicht dadurch kompakte, platzoptimierte Gerätekonstruktionen.

Je nach Anwendung können die Wärmeübertrager mit erhöhtem Korrosionsschutz oder speziellen Beschichtungen ausgeführt werden. Auch Plattenwärmeübertrager mit feuchtedurchlässigen Materialien zur zusätzlichen Feuchteübertragung sind möglich.

Blue Line DPT im Winterbetrieb - Click it!

Blue Line ASB+ erweitert die Wärmerückgewinnung mit Doppelplattenwärmeübertrager um eine indirekte adiabate Kühlung. 

Dazu wird die Abluftseite mit fein zerstäubtem Frischwasser beaufschlagt. Bei der Verdunstung wird der Abluft Wärme entzogen und ihre Temperatur sinkt.

Über den Doppelplattenwärmeübertrager wird die so erzeugte Kühlleistung auf die Außenluft übertragen. Die Zuluft kommt dabei nicht mit dem zur Verdunstung eingesetzten Wasser in Kontakt und wird nicht zusätzlich befeuchtet.

Unter geeigneten Außen- und Abluftbedingungen kann die Außenluft mit ASB+ um bis zu 12 K abgekühlt werden. Dadurch kann der Einsatz mechanischer Kälte reduziert und entsprechend elektrische Energie eingespart werden.

 

Energie sparen – Wasserverbrauch berücksichtigen

Die indirekte adiabate Kühlung reduziert den elektrischen Energiebedarf für die mechanische Kälteerzeugung, benötigt dafür jedoch Frischwasser zur Verdunstung. Bei der energetischen und ökologischen Bewertung sollte deshalb neben der eingesparten elektrischen Energie auch der Wasserverbrauch berücksichtigt werden.

Das gewinnt insbesondere vor dem Hintergrund regionaler Wasserverfügbarkeit und längerer Trockenperioden an Bedeutung. Ob ASB+ energetisch und ressourcenseitig die geeignete Lösung ist, sollte daher anhand der jeweiligen Standort- und Betriebsbedingungen bewertet werden.

Betreiberpflichten und hygienischer Betrieb

Bei Systemen mit Verdunstungskühlung ist der hygienisch einwandfreie Betrieb der wasserführenden Komponenten besonders zu beachten. Im Zusammenhang mit der 42. BImSchV kann die rechtliche Einordnung indirekter adiabater Kühlsysteme von der konkreten Anlagen- und Betriebsweise abhängen.

Betreiber sollten deshalb bereits bei Planung und Inbetriebnahme prüfen, welche hygienischen Überwachungs-, Wartungs-, Dokumentations- und gegebenenfalls Untersuchungspflichten für die konkrete Anlage gelten.

Die ASB+ Features im Überblick:

  • indirekte adiabate Kühlung auf der Abluftseite
  • bis zu 12 K Außenluftabkühlung unter geeigneten Bedingungen
  • kein zusätzlicher Feuchteeintrag in die Zuluft
  • geringerer Bedarf an mechanischer Kälte
  • Frischwasserbetrieb ohne aufwendige Wasseraufbereitung, außer bei hoher Wasserhärte
  • mechanisch robust, da der Sprühstock starr montiert ist

Zu beachten: Die erreichbare Kühlleistung ist abhängig von Temperatur und Feuchte der Abluft sowie den Außenluftbedingungen. Gleichzeitig sind Wasserbedarf und örtliche Wasserqualität bei der Planung zu berücksichtigen.

Blue Line ASB+ im Betrieb - Click it!

Blue Line eco-R nutzt einen Rotationswärmeübertrager zur regenerativen Energierückgewinnung. 

Die rotierende Speichermasse nimmt Energie aus der Abluft auf und überträgt sie auf die Außenluft. Im Sommer kann das Prinzip entsprechend zur Kälterückgewinnung genutzt werden.

Je nach Rotorausführung und Betriebsbedingungen ist neben der Wärme- auch eine Feuchterückgewinnung möglich. Hygroskopisch beschichtete Rotoren können Feuchte gezielt übertragen; zusätzlich kann Feuchteübertragung durch Kondensation auftreten.

Rotationswärmeübertrager eignen sich besonders für hohe Luftleistungen und ermöglichen eine kompakte Energierückgewinnung. Blue Line eco-R wird projektspezifisch ausgelegt und kann anschlussfertig mit der HANSA Regelung geliefert werden

Geräte mit Rotoren als Energierückgewinnung zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Hohe Energierückgewinnung
  • Wärme- und Kälterückgewinnung
  • Je nach Rotorausführung Feuchterückgewinnung
  • Besonders für hohe Luftleistungen geeignet
  • Kompakte Bauweise
  • Bedarfsgerechte Regelung der Rotorleistung

Blue Line KVS ermöglicht Wärmerückgewinnung bei vollständig getrennten Zu- und Abluftströmen. 

In beiden Luftströmen werden Luft-Sole-Wärmeübertrager eingesetzt. Eine Sole nimmt die Wärmeenergie auf und transportiert sie über einen geschlossenen hydraulischen Kreislauf zum jeweils anderen Wärmeübertrager, wo die Energie wieder an den Luftstrom abgegeben wird.

Da zwischen Zu- und Abluft keine direkte Verbindung besteht, eignet sich das Kreislaufverbundsystem insbesondere für Anwendungen, bei denen eine konsequente Luftstromtrennung erforderlich ist. Gleichzeitig können Zu- und Abluftgerät räumlich voneinander getrennt aufgestellt werden. Das System ist prinzipbedingt robust gegenüber unterschiedlichen Druckverhältnissen zwischen den Luftsträngen.

etaHydro – Hydraulik und Regelung für das KVS

Mit etaHydro bietet HANSA die zum Kreislaufverbundsystem passende Hydraulikstation. Sie verbindet die Luft-Sole-Wärmeübertrager hydraulisch und übernimmt gemeinsam mit der HANSA Regelung die bedarfsgerechte Steuerung der Energierückgewinnung.

etaHydro kann inklusive Regelung und bei entsprechenden Anforderungen auch redundant ausgeführt werden. RLT-Geräte, Hydraulik und Regelung können damit als aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem geliefert werden.

Durch die vollständige Trennung der Luftströme eignet sich KVS auch für Anwendungen mit stark belasteter Abluft. Bei Abluft der Kategorie ETA-4 ist ein System mit entsprechender Luftstromtrennung erforderlich.

Die KVS/etaHydro Features im Überblick:

  • vollständige Trennung von Zu- und Abluft
  • räumlich getrennte Zu- und Abluftgeräte möglich
  • robust gegenüber unterschiedlichen Druckverhältnissen
  • geeignet für Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Luftstromtrennung
  • Einsatz bei ETA-4-Abluft
  • etaHydro Hydraulikstation mit HANSA Regelung
  • redundante Pumpenausführung etaHydro möglich
  • bedarfsgerechte Solepumpenregelung
  • Energiedatenerfassung mit Wärmemengenzähler

Zu berücksichtigen: Gegenüber direkt gekoppelten WRG-Systemen benötigt ein KVS einen zusätzlichen hydraulischen Kreislauf mit Pumpen und Regelung. Die energetische Qualität des Gesamtsystems hängt deshalb nicht nur von den Wärmeübertragern, sondern auch von Registerauslegung, Druckverlusten, Hydraulik und Regelstrategie ab.

Blue Line Hy ist die Hygieneausführung der Blue Line für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an die hygienische Sicherheit der Raumlufttechnik. 

Die Geräte werden projektspezifisch entsprechend dem jeweiligen Einsatzbereich, den erforderlichen Luftzuständen, Filterstufen und hygienischen Anforderungen ausgelegt.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht eine einzelne Komponente, sondern die hygienegerechte Konstruktion des gesamten RLT-Gerätes. Baugruppen werden leicht zugänglich sowie reinigungs- und desinfektionsgerecht angeordnet. Wartungsintensive Komponenten wie Kälteanlagen und Befeuchter können so angeordnet werden, dass Wartungsarbeiten außerhalb hygienisch sensibler Gerätebereiche durchgeführt werden können.

Je nach Anwendung können unterschiedliche Filterstufen, Heiz- und Kühlfunktionen, Befeuchtung sowie geeignete Systeme zur Wärmerückgewinnung integriert werden. Auch die erforderliche Mess-, Steuer- und Regelungstechnik wird auf die jeweilige Hygiene- und Raumklasse abgestimmt.

Normen und nachgewiesene Hygiene-Konformität

Blue Line Hy wird entsprechend den für den jeweiligen Anwendungsfall relevanten hygienischen Anforderungen und Regelwerken ausgelegt. Dazu gehören insbesondere DIN 1946-4 für RLT-Anlagen in Gebäuden und Räumen des Gesundheitswesens sowie VDI 6022 für die Hygiene von RLT-Anlagen.

Die Hygiene-Konformität der HANSA Gerätekonstruktion wird durch eine unabhängige Konformitätsprüfung nachgewiesen.

 

Hygienezertifikat ansehen

Das zeichnet die Blue Line Hy Konfiguration aus:

  • reinigungs- und desinfektionsgerechte Gerätekonstruktion
  • gute Zugänglichkeit der relevanten Komponenten
  • projektspezifische Filterkonzepte
  • Heiz-, Kühl- und Befeuchtungsfunktionen integrierbar
  • geeignete WRG-Systeme entsprechend Hygieneanforderung und Luftstromtrennung
  • eigene MSR-, DDC- und Schaltschranktechnik
  • Speicherung und Protokollierung relevanter Betriebsdaten
  • Fernmanagement über HANSA Managementsysteme
  • unabhängig geprüfte Hygiene-Konformität

Bei Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Trennung von Zu- und Abluft kann Blue Line Hy mit einem Kreislaufverbundsystem und etaHydro kombiniert werden.

Warum Blue Line RLT-Geräte?

Nicht das Gerät bestimmt die Lösung – sondern die Aufgabe.
Blue Line ist keine starre Baureihe mit fest vorgegebenen Gerätegrößen und Funktionen. Abmessungen, Luftführung, Komponenten und Luftbehandlungsstufen werden entsprechend der jeweiligen RLT-Aufgabe projektspezifisch zusammengestellt.

 

Das passende System zur Energierückgewinnung
Platten- und Gegenstromwärmeübertrager, Doppelplattentauscher, Rotationswärmeübertrager oder Kreislaufverbundsystem: Die Wärmerückgewinnung kann passend zu energetischen Anforderungen, Luftqualität, Platzverhältnissen und notwendiger Luftstromtrennung ausgewählt werden. Mit ASB+ steht zusätzlich die indirekte adiabate Kühlung zur Verfügung.

 

Von der Lüftung bis zur Vollklimatisierung
Filtern, Heizen, Kühlen, Be- und Entfeuchten lassen sich innerhalb eines Blue Line Gerätes individuell kombinieren. Auch integrierte Kälte- und Wärmepumpentechnik kann Bestandteil des Anlagenkonzepts sein.

 

Konstruktion für das konkrete Projekt
Innen- oder Außenaufstellung, Dachzentrale, besondere Einbringwege, individuelle Sektionsteilung, erhöhter Korrosionsschutz oder spezielle Materialausführungen können bereits bei der Konstruktion berücksichtigt werden.

 

Gerät und Regelung als Gesamtsystem
HANSA entwickelt und fertigt neben dem RLT-Gerät auch Schaltschrank-, MSR- und DDC-Technik. Kältetechnik und bei KVS-Anlagen mit etaHydro auch die Hydraulik können in das Gesamtsystem einbezogen werden. So lassen sich die einzelnen Komponenten bereits bei Auslegung und Regelung aufeinander abstimmen.

 

Blue Line ist deshalb weniger ein einzelnes RLT-Gerät als eine Plattform, aus der HANSA die passende Lösung für die jeweilige Klimatisierungsaufgabe entwickelt.

Blue Line RLT-Geräte im Einsatz

So unterschiedlich die Anforderungen, so unterschiedlich die Blue Line Geräte. 

Die hohe Konfigurationsfreiheit ermöglicht den Einsatz in zahlreichen Bereichen – von komfortorientierter Gebäudeklimatisierung bis zu anspruchsvollen Hygiene-, Prozess- und Industrieanwendungen. Je nach Einsatzbereich werden Luftleistung, Wärmerückgewinnung, Filtration, Temperatur- und Feuchteregelung sowie weitere Funktionen individuell auf die jeweilige Aufgabe abgestimmt.

Gut zu wissen

Am Anfang steht die konkrete Klimatisierungsaufgabe. Auf Basis der Anforderungen und baulichen Randbedingungen definieren Planer und/oder Betreiber die wesentlichen Eckpunkte – beispielsweise erforderliche Luftmengen und Luftzustände, das gewünschte Anlagen- und Wärmerückgewinnungskonzept, den Aufstellort sowie besondere Anforderungen an das Gerät.

Mit diesen Grunddaten erfolgt die Geräteauslegung bei HANSA. Im weiteren Planungsverlauf wird die Konfiguration gemeinsam mit den Projektbeteiligten in mehreren Iterationsschritten verfeinert. Abmessungen, Komponenten, Luftbehandlungsstufen, Regelung und weitere Optionen werden dabei so lange konkretisiert, bis die technische Gerätekonfiguration feststeht.

Nach der Beauftragung wird das Blue Line Gerät entsprechend dieser Auslegung gefertigt und ausgeliefert. Die Aufstellung und Einbindung in die Gesamtanlage erfolgt gemeinsam mit dem ausführenden Anlagenbauer. Anschließend übernimmt HANSA die Inbetriebnahme und Abstimmung der Geräte- und Regelungsfunktionen.

Blue Line ist nicht an ein starres Raster aus fest definierten Gerätegrößen gebunden. Abmessungen, Luftführung, Sektionierung und Komponenten werden entsprechend der erforderlichen Luftleistung, der Klimatisierungsaufgabe und den baulichen Randbedingungen projektspezifisch ausgelegt.

Das ist insbesondere bei Sanierungen, begrenzten Technikflächen oder schwierigen Einbringwegen von Vorteil. Geräte können entsprechend der Einbringsituation in geeignete Sektionen aufgeteilt und vor Ort zusammengeführt werden.

Das hängt von der jeweiligen Anwendung ab. Neben der energetischen Rückgewinnung spielen Abluftqualität, erforderliche Trennung der Luftströme, Druckverhältnisse, Platzbedarf und eine gewünschte Feuchteübertragung eine Rolle.

Blue Line kann deshalb mit unterschiedlichen Systemen ausgeführt werden – vom Platten- oder Gegenstromwärmeübertrager über Rotoren bis zum Kreislaufverbundsystem. Entscheidend ist nicht ein grundsätzlich „bestes“ System, sondern die für die jeweilige Aufgabe geeignete Lösung.

Beides ist möglich. Bei vorhandener zentraler Kälteversorgung kann Blue Line über entsprechende Kühlregister versorgt werden. Alternativ kann die Kälteanlage direkt in das RLT-Gerät integriert werden.

Welche Variante sinnvoll ist, hängt unter anderem von erforderlicher Kälteleistung, Infrastruktur, Betriebsweise und Projektanforderungen ab. Bei integrierten Systemen kann je nach Anlagenkonzept auch ein reversibler Betrieb zum Heizen und Kühlen realisiert werden.

Blue Line kann für Innen- und Außenaufstellung sowie als Dachzentrale ausgeführt werden. Bei Außenaufstellung oder korrosiver Umgebung werden Konstruktion, Materialien und Oberflächenschutz entsprechend den Standortbedingungen gewählt.

Je nach Anforderung sind Korrosionsschutz bis C5-H sowie Edelstahl- oder Aluminiumausführungen möglich. Damit kann Blue Line auch für anspruchsvolle industrielle oder maritime Umgebungsbedingungen konfiguriert werden.

Diese Klassen beschreiben unterschiedliche Eigenschaften des RLT-Gehäuses. T bewertet die Wärmedurchgangseigenschaften, TB den Wärmebrückenfaktor, D die mechanische Stabilität bzw. Durchbiegung und L die Luftdichtheit des Gehäuses.

Blue Line erreicht je nach Gehäuseausführung bis zu T2 / TB1 / D1(M) / L1(M) - Eurovent getestet. Die erforderliche Gehäusequalität wird entsprechend Anwendung und Projektanforderungen ausgewählt.

Ja. HANSA kann RLT-Gerät, Schaltschrank, MSR und DDC als abgestimmtes Gesamtsystem liefern. Über entsprechende Schnittstellen lässt sich die Anlage in eine übergeordnete Gebäude- oder Prozessleittechnik integrieren.

Mit etaConnect und etaVisu können zusätzlich Betriebsdaten erfasst, visualisiert und für Fernzugriff, Analyse und Service bereitgestellt werden.

Weitere Gerätetypen